Eine ISSA-Kunsttherapeutin in Ausbildung fliegt jeden Monat aus ROERMOND, Holland zu uns
nach Wien, um genau diesen ganzheitlichen Kunstterapie-Ansatz in ISSA zu lernen. 

 
"Die ISSA hat mir zugesagt, ich wusste, das passt für mich. Von meinen Eltern hatte ich gelernt,
"Geht nicht - gibt's nicht!", man muss es sich so regeln, dass es funktioniert. 
Ich arbeite mit einer holländischen Kunsttherapeutin zusammen - es gibt diese Ganzheitliche 
Kunsttherapie-Ausbildung in dieser Form Holland nicht. In Holland gibt es "creatieve therapie und 
kunstzinnige therapie".
 
Die Therapeutin mit der ich im Moment im Austausch bin, ist in beiden Richtungen ausgebildet. 
Im Moment sind wir noch im Austausch, gemeinsam mit einem Künstler (der auch Kunst für 
KT-Stundenten unterrichtet hat). Der Plan ist, dass jedeR von uns selbständig im 
Therapeutencentrum arbeitet, wir aber als Team auftreten (gemeinsamer Folder usw.).
 
Unlängst wurde ich von TherapeutInnen gefragt, ob ich bei ihnen in ihrem Workshophaus einen 
Workshop halte - und dies nur wegen dem Ganzheitlichen. Ich dachte mir, "Schau an, da reagieren
die Leute schon genau auf diesen Schwerpunkt von ISSA. 
 
Ich merke, ich stoße auf sehr viel Offenheit. Es ist die ganzheitliche Kunsttherapie doch ein 
bisschen anders als ,kreatieve therapie'. Ich sehe es eher als einen Vorteil, dass niemand sonst 
diesen Ansatz hat. Die Entscheidung für ISSA ist rein vom Gefühl her. 

Das muss vom Gefühl her passen, glaube ich!" 
 
 
Hier aus einem Brief an ihren Ausbildungsleiter Harald FRITZ-IPSMILLER:

Ich habe mich für die ISSA entschieden, weil ich ein gutes Gefühl dabei hatte. 
Ich hatte mich damals etwas halbherzig noch nach anderen Ausbildungen umgehört, 
aber innerlich fühlte ich dass ISSA stimmig für mich war. 

Und genau dies darf ich seit vier Jahren bei ISSA erleben. Es ist stimmig. 
Meiner Ansicht nach macht nämlich genau dieses Gefühl die Ganzheitlichkeit aus: 
ich habe es in der ISSA gefühlt, ohne vorher davon gehört zu haben. 

Als ich jetzt darüber nachdenke, merke ich wie wichtig dieser Aspekt ist. 
Bei ISSA erfahre ich immer Wohlwollen, und eine bedingungslose Umgebung 
die mir es ermöglicht das Beste in mir zu entdecken. Und es war mir bis jetzt 
nicht bewusst, weil es eine so fließende Weiterentwicklung ist. 

Als du mich gefragt hast wie ich über die Ganzheitlichkeit denke, ist mir gar 
nicht viel dazu eingefallen, weil es schon so „normal“ für mich ist! 
Es ist die Einstellung die ich im Laufe der Ausbildung übernommen habe, 
die sich scheinbar schon so manifestiert hat, dass es mir erst bewusst wurde, 
als ich im Außen mit etwas Gegensätzlichem konfrontiert wurde. In diesem Moment 
wurde mir sehr stark bewusst, was denn eigentlich diese Ganzheitlichkeit ausmacht. 
Es ist für mich das Zusammenspiel von Selbstreflexion und Authentizität, 
offen sein für Beziehung und Inspiration, flexibel sein zwischen organisatorischer 
Struktur und künstlerischer Freiheit und der Ausrichtung auf das Beste in jedem 
Menschen. Wenn ich an diese Aspekte denke, löst dies bei mir ein Gefühl der 
Ganz-heit(lichkeit) aus, welches ich nicht anders beschreiben kann, aber 
genau dieses Gefühl ist für mich ein „etwas mehr“ als die Summe der 
einzelnen Aufzählungen. 

Wenn ich mit diesem Gefühl in ein Setting gehe, dann ist es für mich stimmig, 
genau dieses Gefühl, welches mir zu Beginn bei ISSA begegnete, trage ich jetzt 
in mir und möchte dies an Klienten weitergeben.
Über den Aspekt um jedes Mal aus den Niederlanden anzureisen, kann ich nur sagen, 
dass ich dies selbst so gewählt habe. Das Reisen an sich bringt viele Erfahrungen 
mit sich, positive wie negative. Die Reise nimmt viel Zeit in Anspruch, 
doch gibt sie mir auch die Zeit um für mich dem AWE noch nach-zu-sinnen, 
bis ich zu Hause wieder dem Alltag entgegentrete. Auch habe ich es des Öfteren 
als eine Reise zu mir selbst empfunden, da ich für das ISSA - Wochenende immer 
aus meinen Alltags-Gewohnheiten gerissen werde und meine gesamte Aufmerksamkeit 
auf die Ausbildung gerichtet ist. Ein großer Lernprozess war für mich die 
Organisation des Wochenendes. Reisezeit, Schlafplatz, Co- und Lehr-Therapie 
sowie SV-Stunden und Peergroup müssen rund um das AWE eingeplant werden. 

Ich habe in diesem Aspekt viel über Struktur und Organisation gelernt.
Über mein Praktikum in den Niederlanden kann ich berichten, dass ich viel 
Offenheit von Praktikumsstellen erfahren habe und es nie als Problem angesehen 
wurde, dass ich die Ausbildung in Österreich mache. 

Praktisch gesehen habe ich sehr viel Eigenverantwortung und Selbständigkeit 
gelernt, da ich –oft über Umwege- nachforschen musste, wie z.B. Behörden, 
Institutionen, Praktikumsstellen, Möglichkeiten der Selbständigkeit usw. 
in den Niederlanden geregelt bzw. organisiert sind, bzw. wie man diese 
überhaupt finden kann. In diesem Sinne: es ist nicht immer leicht, aber 
auch nicht unmöglich. Eventuelle Hürden nehme ich in Kauf und sehe sie 
als Lernprozess. Abgesehen davon möchte ich meine Erfahrungen in Niederlanden 
nicht missen und sehe hier auch gute Zukunftschancen für die ganzheitliche 
Kunsttherapie á la ISSA.

   
 

 
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