Die Wirtschaftskammer: in einem Palais am Stubenring.

Als Obmann eines Berufsverbandes und des Dachverbandes für Kunsttherapie war es mir ein Anliegen, AusbildungskandidatInnen bzw. AbsolventInnen nicht in einen illegalen Weg zu führen.

Es gab ja schon eine Reihe von Berufen im Gesundheitswesen. Wie gehen wir nun vor, dass wir weder ein Wettbewerbsverbot noch einen Ausbildungsvorbehalt verletzen?

 

 

Am 20. März 1998 gab mir Dr. HÖLLINGER, aus der Wissenschaftliche Abteilung der Wirtschaftskammer unsere Leitlinie des weiteren Vorgehens:

"Es wird vermutet, dass die Tätigkeit des Kunst-Therapeuten in die Berufssparte hineinfällt, die durch Psychotherapie, Psychologen, Sozial- + Lebensberater, Ergotherapeuten belegt ist. Wenn da eine Lücke gefunden werden kann, dann wird es eine freie Tätigkeit sein. Wenn es gelingt, zwischen diesen Berufen eine Lücke zu finden und dann gesagt wird, da nisten wir uns ein, dann ist es frei eine Ausbildung anzubieten. Das Anbieten von Ausbildungen ist frei. Die Ausbildung ist frei und das Anbieten ist auch frei!"

Wir haben mit unserer Kunsttherapie die Lücke zwischen den erwähnten Berufen gefunden und wir haben auch eine Ausbildung aufgebaut, welche öffentlich-rechtlichen Schulen vergleichbar ist.

   
Nun kooperieren schon an die 300 Institutionen aus Gesundheitswesen, aus dem pädagogischen und aus dem sozialen Bereich mit uns. AusbildungskandidatInnen und AbsolventInnen finden Anstellungen und führen bereits florierende Praxen.

In einer Vielzahl an ehrenamtlichen Stunden widmen sich unsere Mitglieder betroffener Menschen jeweden Alters oder jedweder Herkunft.

Kunsttherapieausbildung / Kunsttraining / Supervisionsausbildung / soziale Services
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